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Agrola: Benzin und vieles mehr

Die Agrola AG, Tochter der Agrargenossenschaft Fenaco, betreibt mit 450 Standorten das zweitgrösste Tankstellennetz der Schweiz. Das Unternehmen tickt anders als die Mitbewerber und versteht sich als Botschafterin der nationalen Landwirtschaft.
 
 

Text: Robert Wildi
 
Ein Glas Honig vom Imker aus der Region landet in der Einkaufstasche. Dazu Frischobst und Gemüse. Als Highlight für die Frau zuhause noch ein farbiges Blumenbouquet, das die Floristin aus dem Dorf am Morgen zusammengestellt hat. Und natürlich nicht vergessen: Das Auto betanken und waschen.
 
Kunden, die einen von heute schweizweit 65 Landi Konzept Standorten ansteuern, setzen häufig auf das volle Programm. Neben einem Landi Laden, der ein breites Sortiment an Artikeln für Haus und Garten führt, steht vor Ort auch eine Agrola Tankstelle inklusive Tankstellenshop, ergänzt mit einem breiten Angebot an Frischeprodukten aus der Region. «Wir wollen den Tankkunden eine attraktive Wohlfühlzone schaffen, in denen sie die vielfältigsten Bedürfnisse abdecken können», erklärt Alexander Streitzig, seit Anfang September 2015 CEO der Agrola AG.
 
Qualität steht vor Quantität
 
Die Energiegesellschaft und Tochter der Agrargenossenschaft Fenaco betreibt mit 450 Standorten das zweitgrösste Tankstellennetz der Schweiz. Qualität steht in der Philosophie von Agrola jedoch vor Quantität. Das zeigt sich im rasanten Aufbau eines Tankstellenshop-Netzwerks über die letzten 15 Jahre. Rund 100 Agrola Tankstellen wurden in dieser Zeitspanne mit Shops aufgewertet. Die «Top Shops» werden mit einem speziellen Convenience Shop Konzept der Volg-Gruppe betrieben und setzen auf regionale Produkte. «Wir sind stets bestrebt, Tankstellenneubauten zusammen mit Top Shop und Carwash-Anlage zu realisieren», sagt Alexander Streitzig. Ein wichtiger Bestandteil der Philosophie ist die Etablierung von weiteren Landi Konzept Standorten. Deren 15 neue sollen in den kommenden Jahren eröffnet werden.
 
Geografisch verteilen sich die Agrola Standorte überwiegend auf periphere und ländliche Regionen in der Deutsch- und auch in der Westschweiz. Autobahntankstellen sind keine im Portfolio. «Auch im Tessin gibt es keine Agrola Tankstellen, dort arbeiten wir mit dem lokalen Partner Gioia Combustibili zusammen», erklärt Alexander Streitzig. Wenn sich attraktive Optionen für die Neueröffnung eines Standorts ergeben, werde Agrola auch künftig nicht zögern, Neubauten umzusetzen. Noch vor Jahresende wird in Payerne (VD) ein weiterer Landi Konzept Standort feierlich in Betrieb genommen.
 
Neuer Marktauftritt unter dem Motto «Das ist Energie»
 
Erst im Oktober dieses Jahres hat Agrola seinen Marken- und Marktauftritt einem Relaunch unterzogen. In diesem Zusammenhang ist auch das Firmenlogo weiterentwickelt worden. Der bekannte Diskus mit Pfeil hat an Grösse zugelegt und wird dem Markenschriftzug neu vorangestellt. Begleitet wird die Modernisierung des Auftritts von einer Kampagne unter dem Motto «Das ist Energie». Sie stellt neben den klassischen Geschäftsfeldern, dem Handel mit fossilen Brenn- und Treibstoffen, auch die namhaften Investitionen des Unternehmens in alternative und erneuerbare Energien ins Zentrum. (siehe Interview)
 
Anders als die grossen Mitbewerber im Tankstellenmarkt, die weltweit eigene Ölraffinerien betreiben, ist Agrola kein integrierter Konzern. «Wir bedienen nicht die globale Wertschöpfungskette vom Bohrloch in Saudi-Arabien bis zum Tank im Entlebuch, sondern sind klassische Energiehändler, die sich als Teil der Agrargenossenschaft Fenaco für eine produzierende Schweizer Landwirtschaft einsetzen», erklärt Alexander Streitzig. Wer seinen Tank an einem Landi Konzept Standort füllt, kann die Worte gut nachvollziehen – und jederzeit ein Stück Heimat mit einkaufen.

NACHGEFRAGT: Alexander Streitzig, CEO Agrola AG

«Wir sind vom Tanktourismus kaum betroffen»

Herr Streitzig, der Schweizer Tankstellenmarkt ist hart umkämpft. Mit welchen Argumenten wirbt Agrola um die Kundschaft?
Alexander Streitzig: Wir betreiben zum einen sehr viele grosszügige Tankstellenanlagen, auf denen sich die Kunden wohlfühlen. Ebenfalls bieten wir ein umfassendes Angebot zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Ein sehr wichtiges Verkaufsargument ist unsere Fokussierung auf ökologische und nachhaltige Unternehmensziele, denen wir uns als Tochterunternehmen der Agrargenossenschaft Fenaco nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten verschreiben.
 
Mit welchen Taten?
Alexander Streitzig: Da gibt es viele. Als erster Schweizer Anbieter betreiben wir ein Netz mit AdBlue- und E85-Tankstellen. Der Treibstoffzusatz AdBlue verringert den Schadstoffausstoss von Dieselmotoren. E85 ersetzt bei dafür geeigneten Fahrzeugen das Benzin und wird hauptsächlich aus nachwachsenden und nichtverzehrbaren Rohstoffen wie Holz hergestellt. Selbstverständlich sind wir auch im Bereich der Zukunftstechnologien E-Mobilität oder Wasserstoff vorne mit dabei. Unsere Verpflichtung zur Grundstrategie der «Grünen Energie» gilt auch über die Mobilitätssparte hinaus. So erzielt Agrola den anteilsmässig höchsten Absatz an Öko-Heizöl im Schweizer Heizölmarkt und mit dem Angebot an Holz-Pellets ist Agrola Marktführer in der Schweiz. Nachhaltigkeit ist unsere Kernkompetenz.
 
Gilt das auch für die Tankstellenshops?
Alexander Streitzig: Absolut. Unsere rund 100 Top Shops basieren auf einem einzigartigen Konzept, dass sich am Convenience Shop Konzept der konzerneigenen Volg Gruppe orientiert. Alle Shops haben eine regionale Ausrichtung und führen Spezialitäten und Angebote aus der Umgebung im Sortiment.
 
Diese haben ihren Preis. Steht Agrola nicht wie alle Mitbewerber unter Druck des aktuellen und währungsbedingten Tanktourismus über die Landesgrenzen?
Alexander Streitzig: Es ist ein wesentlicher Vorteil, dass Agrola ihre rund 450 Tankstellen in ländlichen und nicht grenznahen Gebieten betreibt. Deshalb sind wir vom Tanktourismus kaum betroffen.

Interview: Robert Wildi


Die Agrola AG mit Sitz in Winterthur ist eine Tochtergesellschaft der Agrargenossenschaft Fenaco und arbeitet in einer engen Partnerschaft mit den rund 220 lokalen landwirtschaftlichen Genossenschaften der Schweiz (Landi) zusammen. Von den durch Agrola gehandelten Qualitätsprodukten Benzine, Diesel, AdBlue und Heizöle werden mehr als 80 % über die Landi im Markt platziert. Agrola zeichnet im Auftrag der Landi verantwortlich für das nationale Marketing und die Weiterentwicklung der Marke in allen Belangen. Die Agrola AG betreibt das zweitgrösste Tankstellennetz der Schweiz mit 450 Standorten, davon 100 mit Shop. Das Unternehmen beschäftigt über 50 Mitarbeitende. (row)


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