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Coop Pronto – Für das Schnelle und Frische

Coop: Die Coop Mineraloel AG weiterhin auf Expansionskurs

Die Coop Mineraloel AG hat ihr Tankstellennetz in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Wichtig für das Wachstum sind neben dem Treibstoffverkauf die Coop Pronto Shops, die an fast jedem Standort betrieben werden und viel Einkaufskundschaft anlocken.

Text: Robert Wildi

Zu lange gearbeitet, den Ladenschluss verpasst. Bald trudeln die Freunde ein. Ohne Bier und Snacks geht gar nichts an diesem Champions-League-Fussballabend. Zum Glück liegt die nächste Tankstelle gleich um die Ecke. Sixpacks, Chips und zur Sicherheit ein paar Würste für den Pausengrill sind schnell geholt. Selbst nach Spielschluss reicht es noch, um Nachschub zu besorgen. Und dazu gleich die Brötchen, Käse und Lachs für das Katerfrühstück am Morgen danach.
 
«Shop till you drop» funktioniert heute zu fast jeder Uhrzeit. Dank den Bahnhof- und vor allem Tankstellenshops. Laut jüngeren Untersuchungen geht die Hälfte aller Schweizerinnen und Schweizer zwischen 14 und 65 Jahren mindestens einmal pro Woche dort einkaufen. Klare Marktführerin ist Coop. Ihre Tochtergesellschaft, die Coop Mineraloel AG (CMA) betreibt heute landesweit rund 287 Coop Pronto Shops, 223 davon mit angegliederter Tankstelle. Eine solche Abdeckung erreicht kein einziger Mitbewerber. An sieben Tagen pro Woche empfangen die Coop Pronto Shops in der Regel zwischen 6 und 23 Uhr Kundschaft.

Gedrosseltes Expansionstempo
 
Dass die Shopping-Frequenzen bei der CMA laufend zulegen, hängt mit dem wachsenden Angebot zusammen. «Unser breites, aber nicht tiefes Sortiment umfasst heute je nach Shop-Grösse 1500 bis 2500 Artikel und ist optimal auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt», sagt Roger Oser, CEO der Coop Mineraloel AG. Seit dem Jahr 2000 ist er bei der CMA tätig, hat diverse Positionen durchlaufen, um 2009 in den Vorsitz der Geschäftsleitung berufen zu werden.
 
Miterlebt und mitgestaltet hat Oser eine beispielhafte Expansionsphase des Unternehmens. Innerhalb von 15 Jahren hat sich die Zahl der Tankstellen weit mehr als verdoppelt und das Portfolio der Coop Pronto Shops sogar fast vervierfacht. Dazu sind die Läden auch immer grösser geworden. Im Jahr 2000 betrug die Gesamtverkaufsfläche von Coop Pronto noch 4860 Quadratmeter, heute sind es
32400 Quadratmeter.
 
Das rasante Wachstumstempo wurde aufgrund des mittlerweile sehr dichten Netzes zuletzt etwas runtergedrosselt. «Früher haben wir pro Jahr bis zu 20 neue Coop Pronto Shops mit oder ohne Tankstelle eröffnet, heute und auf absehbare Zeit rechnen wir mit fünf bis zehn neuen Standorten jährlich», erklärt der CEO. Jede neue Tankstelle soll stets auch über ein Shop-Angebot verfügen. Geeignete Standorte für die Befüllung von Tank und Kühlschrank sind stark frequentierte Verkehrsachsen sowie Siedlungsgebiete mit hoher Einwohnerzahl. Für neue Coop Pronto Shops ohne Tankstelle wird permanent nach optimalen Lagen mit hohen Passanten-Aufkommen wie Bahnhöfe oder auch städtische Fussgängerzonen Ausschau gehalten. «Unsere schweizweite Expansionsstrategie setzen wir also nach wie vor fort, jedoch ohne den Anspruch auf ein flächendeckendes Netz», erklärt Roger Oser. Wichtig sei es auch, bei allfälligen Neueröffnungen stets die Konkurrenzierung von eigenen bestehenden Standorten mit zu berücksichtigen.

NACHGEFRAGT: ROGER OSER, CEO COOP MINERALOEL AG

«Der Eurowechselkurs ist eine grosse Herausforderung für die Schweiz»

tW: Herr Oser, der tiefe Ölpreis und der starke Franken beschäftigen die Schweizer Tankstellenszene. Wie gehen Sie damit um?
Roger Oser: Dank des tiefen Ölpreises können wir unseren Kunden günstige Treibstoffpreise anbieten. Auch unsere Heizölkunden profitieren natürlich vom tiefen Ölpreis. Auf das Shop-Geschäft haben die tiefen Mineralölpreise selbstverständlich keinen Einfluss.

tW: Dafür umso mehr der starke Schweizer Franken?
Roger Oser: Aufgrund der Euroschwäche profitieren wir im Wareneinkauf und konnten in den letzten Monaten die Verkaufspreise von gegen 500 Artikeln in unseren Coop Pronto Shops senken. Dies natürlich zur Freude unserer Kunden. Grundsätzlich ist dies aber nur ein kleiner positiver Effekt für unsere Kunden. Gesamtheitlich ist der starke Franken für die Schweiz, speziell für den Handel mit dem Ausland, den Tourismus und den Detailhandel, auch in unserem Kanal, schon ein grösseres Problem.

tW: Neben den Shops will die Coop Mineraloel AG auch das Tankgeschäft forcieren und hat soeben die  erste Wasserstofftankstelle der Schweiz eröffnet. Welcher Plan steckt dahinter?
Roger Oser: Nur von einem Plan würde ich nicht sprechen, vielmehr von einer Überzeugung. Es ist ein Fakt, dass sich alle Tankstellenbetreiber in Anbetracht von immer energieeffizienteren Fahrzeugen mit einem tendenziell sinkenden Treibstoffvolumen auseinander setzen müssen. Andersrum gesagt passt es hervorragend zur nachhaltigen Philosophie des Coop-Konzerns, sich für innovative und umweltschonende Projekte wie die Brennstoffzellentechnologie einzusetzen. Deshalb haben wir am 4. November 2016 die erste öffentliche Tankstelle in der Schweiz  eröffnet, an der CO2-freier Wasserstoff getankt werden kann. Der Ausbau des Netzes wird entsprechend der Nachfrage in Etappen erfolgen. Wir sind überzeugt, dass es in Zukunft neben Diesel und Benzin vermehrt auch andere Antriebstechnologien je nach Einsatzgebiet geben wird. Wasserstoff wird sicher eine davon sein.

tW: Werden bald auch andere Tankstellenbetreiber nachziehen und Wasserstofftankstellen bauen?
Roger Oser: Wir kennen die Ziele unserer Wettbewerber nicht, wir sind aber überzeugt, mit Wasserstofftankstellen eine Investition in eine umweltfreundliche Mobilitätstechnologie der Zukunft zu tätigen.
 
Interview: Robert Wildi


Die Coop Mineraloel AG ist ein Unternehmen der Coop Gruppe. Als führendes Unternehmen im Tankstellen- und Convenience-Bereich baut es das Coop Pronto Shop Netz in der ganzen Schweiz laufend aus. Die Coop Mineraloel stützt sich auf die drei wesentlichen Tätigkeitsbereiche: dem Betreiben der Convenience-Shops Coop Pronto mit oder ohne Tankstelle, dem Betrieb von Coop Tankstellen und der Beschaffung und dem Verkauf von Mineralölprodukten (Treibstoff, Heizöl, Motorenöle). Als Aktionärin besitzt Phillips 66 (zuvor ConocoPhillips) 49% an der Coop Mineraloel AG. Coop hält mit 51% die Mehrheit am Unternehmen. Die rund 287 Coop Pronto Shops werden im Franchisesystem durch selbstständige Unternehmen geführt. Die Coop Mineraloel AG sichert zusammen mit ihren Partnern rund 3‘800 Arbeitsplätze. Coop Pronto. Für das Schnelle und Frische.

(Stand Dezember 2016)


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